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(UPDATE) Alexa: Amazon-Mitarbeiter können Privatadressen von Usern ermitteln

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Amazons Mitarbeiter könnten Zugriff auf die Standorte der Nutzer erhalten.

Update 26. April.  Amazon erklärt dazu gegenüber iTopnews.de:

„Der Zugang zu internen Tools unterliegt einer strengen Kontrolle und wird nur einer begrenzten Anzahl von Mitarbeitern gewährt, die diese Tools benötigen, um den Dienst durch die Verarbeitung einer extrem kleinen Stichprobe von Interaktionen zu trainieren und zu verbessern. Unsere Richtlinien verbieten sowohl den Zugriff der Mitarbeiter auf Kundendaten als auch deren Verwendung zu anderen Zwecken strikt. Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik hinsichtlich des Missbrauchs unserer Systeme. Wir überprüfen regelmäßig den Zugriff der Mitarbeiter auf interne Tools und begrenzen den Zugriff, wann und wo immer es möglich ist.“

Gerade erst machte die Erkenntnis die Runde, dass Amazon Mitarbeiter dafür bezahlt, Alexa-Konversationen zu analysieren und mitzuhören. Dadurch sollen die Spracherkennung und Antworten verbessert werden – iTopnews.de berichtete.

Ermitteln von Adressen möglich

Ein neuer Report enthüllt jetzt, dass diese Mitarbeiter auch Zugriffe auf die Standorte der Nutzer haben und somit anhand zugänglicher Ortsdaten Privatadressen der Nutzer ermitteln können.

Fünf Mitarbeiter haben geplaudert

Nicht zu verifizieren ist, ob Mitarbeiter diese Möglichkeit ausgenutzt haben, um Nutzer zu finden oder im schlimmsten Fall sogar zu verfolgen. Bedenklich ist die Möglichkeit jedoch trotzdem. Ausgeplaudert wurden die neuen Details von fünf Mitarbeitern, die in der entsprechenden Amazon-Abteilung arbeiten, aber laut dem Report natürlich anonym bleiben wollen.

via Bloomberg
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