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IWF Strategiepapier forciert Bezahlen via Apple Pay & Co.: Strafzinsen für Bargeld-Abhebung

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Apple Pay wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit immer beliebter.

Doch Deutschland ist derzeit Bargeldland. Da dürften die neuesten Gedankenspiele des Internationalen Währungs-Fonds (IWF) vor allem hierzulande für reichlich Diskussionen sorgen.

In einem Arbeitspapier untersuchen leitende Mitarbeiter der geldpolitischen Strategie-Abteilung auf 31 Seiten die Machbarkeit der Entkopplung von Bargeld und E-Geld, um die Weltwirtschaft im Falle einer globalen Rezession anzukurbeln.

Dabei geht es darum, wie Menschen dazu gebracht werden können, ihr Geld auszugeben anstatt es zu sparen oder abzuheben und unters Kopfkissen zu legen.

Die Experten des IWF kommen in dem Strategiepapier zu der Ansicht, dass Bargeld die Zentralbanken daran hindern würde, die Zinssätze weit unter null zu senken. Der Leitzins ist bereits jetzt extrem niedrig. Bargeld könnte also in der nächsten Rezessionsphase zu einem Problem werden. Und könnte daher mit Sanktionen belegt werden.

Die Idee: Wer Bargeld abhebt, zahlt Strafzinsen von drei Prozent. Wird also am Geldautomat beispielsweise die Summe von 200 Euro gewünscht, erhält der Kunde nur 200 Euro abzüglich 3 Prozent, also 194 Euro ausgezahlt.

Könntet Ihr Euch mit der Abschaffung von Bargeld anfreunden?

 

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