Das iPhone Duo ist für Apple offenbar ein größerer Verkaufserfolg als zunächst erwartet.
Bereits kurz nach dem Vorbestellungsstart war das erste faltbare iPhone weitgehend ausverkauft. Auch zum offiziellen Verkaufsbeginn waren in den Apple Stores nur geringe Stückzahlen erhältlich.
Nun macht Apples wichtigster Fertigungspartner Foxconn Hoffnung auf eine Verbesserung der Liefersituation.
Foxconn sieht ausreichend Produktionskapazitäten
Wie Bloomberg berichtet, zeigt sich Michael Chiang, Chef des Foxconn-Mutterkonzerns Hon Hai, angesichts der hohen Nachfrage zuversichtlich.
Das Unternehmen betreibt weltweit mehr als 240 Produktionsstandorte in 24 Ländern. Diese Infrastruktur ermögliche es, flexibel auf die Anforderungen großer Kunden zu reagieren. Chiang erklärte, er sei überzeugt, die Nachfrage erfüllen zu können.
Allerdings bezog sich seine Aussage nicht ausdrücklich auf Apple oder das iPhone Duo. Eine konkrete Zusage zu höheren Produktionszahlen oder kürzeren Lieferzeiten gibt es bislang nicht.
Produktion konzentriert sich auf China
Das iPhone Duo wird derzeit hauptsächlich in Foxconns riesigem Fertigungskomplex in Zentralchina produziert, der auch als „iPhone City“ bekannt ist.
Erst im Oktober besuchte Apples operativer Geschäftsführer Sabih Khan gemeinsam mit Chiang die dortigen Produktionslinien.
Ob weitere Werke oder andere Auftragsfertiger bereits an der Herstellung beteiligt sind, ist nicht bekannt. Die komplexe Konstruktion des faltbaren Smartphones erschwert eine schnelle Verlagerung der Produktion.
Käufer brauchen weiterhin Geduld
Für euch bedeutet das zunächst, dass längere Wartezeiten bestehen bleiben. Teilweise reichen die angekündigten Liefertermine bereits bis Ende Januar 2027.
Foxconns Zuversicht stimmt die Märkte grundsätzlich positiv. Allerdings sollte man zwischen verfügbaren Produktionskapazitäten und tatsächlich lieferbaren Geräten unterscheiden.
Gerade bei einer völlig neuen Produktkategorie lassen sich Fertigungsprozesse nicht beliebig schnell ausweiten.
Entscheidend wird deshalb sein, ob Apple die Lieferzeiten in den kommenden Wochen tatsächlich verkürzen kann. Erst dann zeigt sich, wie schnell Foxconn auf den unerwartet großen Ansturm reagieren kann.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

