Apple erweitert seine neue Siri AI um fünf zusätzliche Sprachen. Doch ausgerechnet Deutsch fehlt weiterhin.
Und für Nutzer in der Europäischen Union kommt es noch schlimmer: Auf iPhone und iPad bleibt die neue KI-Assistenz gesperrt. Ein Start vor Anfang 2027 erscheint inzwischen kaum noch realistisch. Wir finden: Langsam wird diese Hängepartie wirklich ärgerlich.
Fünf neue Sprachen – aber kein Deutsch
Mit iOS 27.2 und den weiteren Systemupdates unterstützt Siri AI jetzt auch Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Bis Jahresende sollen traditionelles Chinesisch, Norwegisch, Türkisch und Vietnamesisch folgen.
Deutsch? Fehlanzeige. Apple nennt weiterhin keinen Termin. Dabei soll Siri AI deutlich mehr leisten als die bisherige Sprachassistenz: persönliche Informationen aus Nachrichten, E-Mails und Fotos verstehen, Bildschirminhalte berücksichtigen und komplexe Aufgaben über mehrere Apps hinweg erledigen.
Welche Neuerungen iOS 27.2 außerdem mitbringt, haben wir hier bei iTopnews zusammengefasst.
Europa schaut weiter zu
Besonders frustrierend ist die Situation in der EU. Hier bleibt Siri AI auf iPhone, iPad und Apple Watch vorerst vollständig deaktiviert. Auf dem Mac und der Vision Pro funktioniert die neue Assistenz immerhin mit unterstützten Sprachen.
Apple verweist auf Konflikte mit europäischen Vorgaben, insbesondere dem Digital Markets Act. Eine Einigung ist weiterhin nicht absehbar.
Bereits Anfang Oktober hatten wir über möglicherweise fünf weitere Monate Wartezeit berichtet. Damit rückt ein Start frühestens Anfang 2027 in den Bereich des Wahrscheinlichen. Bestätigt ist dieser Termin allerdings nicht.
Apple und die EU müssen endlich eine Lösung finden
Wir haben uns auf die neue Siri gefreut. Umso unverständlicher finden wir, dass deutsche Kunden bei einer der wichtigsten Software-Neuerungen weiterhin außen vor bleiben.
Natürlich sind Datenschutz und faire Wettbewerbsbedingungen wichtig. Aber Apple und die EU müssen endlich eine Lösung finden, statt den Konflikt auf dem Rücken der Nutzer auszutragen.
Was besonders bitter ist
Apple bewirbt neue Geräte mit intelligenten Funktionen, die ihr hierzulande teilweise gar nicht verwenden könnt.
Mittlerweile sprechen wir hier von einer ärgerlichen Verzögerung. Und dass Apple nicht einmal einen verlässlichen Zeitplan nennen kann, macht die Angelegenheit für Kunden nur noch enttäuschender.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

