Apple und Meta haben am Donnerstag eine überraschende Partnerschaft rund um KI-Strategien verkündet.
Sie soll die lokale Ausführung von Metas neuem Open-Weight-Modell Muse Spark Open auf leistungsstarken Mac-Computern ermöglichen. Das Modell umfasst gewaltige 816 Milliarden Parameter und ist speziell für komplexe Programmier- sowie agentische Aufgaben ausgelegt.
Kombination von Meta-KI mit Apple-Framework MLX
Um dieses Modell ohne Cloud-Integration direkt auf dem Rechner auszuführen, lässt es sich mithilfe von Apples verteiltem Entwicklungsframework MLX zusammenschalten – beispielsweise auf einem Verbund aus zwei bis vier Mac Studio mit dem neuen M5 Ultra Chip und bis zu 512 GB gemeinsamem RAM pro Gerät.

Sowohl Meta-CEO Mark Zuckerberg als auch Apples Chefentwickler John Ternus begrüßten die Zusammenarbeit öffentlich und hoben die Effizienz hervor, mit der das Modell dank der Unified-Memory-Architektur auf Desktop-Hardware läuft.
Die Partnerschaft ist bemerkenswert, da beide Tech-Giganten seit Apples Datenschutz-Anpassungen im Jahr 2021 ein angespanntes Verhältnis pflegten und seit 2017 keine gemeinsamen Projekte mehr präsentierten.
Teures lokales KI-Setup
Neben klaren Vorteilen bei Datenschutz, Sicherheit und Latenz hat das lokale KI-Setup jedoch seinen Preis: Eine entsprechende Konfiguration mehrerer M5-Ultra-Macs mit enormer Speicherausstattung schlägt mit Anschaffungskosten weit jenseits der 10.000-Dollar-Marke zu Buche.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
