Mit P7 DarkSword gibt es jetzt eine neue, ausgereiftere Variante der bekannten DarkSword-Spyware für iOS.
Anfang des Jahres von Google und iVerify enthüllt, nutzte die DarkSword-Lücke eine Kette von Systemschwachstellen, um euer ungepatchtes iPhone zu infizieren. Während frühere Versionen vor allem Geräte mit iOS 18.4 bis 18.6.2 angriffen, erweitert die neue P7-Variante dies nun auf iOS 18.7.
Neue Spyware ist besser virtuell getarnt
Die Verbreitung erfolgt nicht zwingend über gezieltes Phishing, sondern über manipulierte Online-Werbeanzeigen im Rahmen von sogenannten Watering-Hole-Attacken. Technisch zeichnet sich P7 DarkSword durch erhebliche Verbesserungen bei Tarnung, Stabilität und Funktionsumfang aus.

Die Schadsoftware extrahiert sensible Keychain-Daten sowie Zugriffe auf Krypto-Wallets nun direkt auf dem Gerät, anstatt vollständige Datenbanken exfiltrieren zu müssen. Zudem etabliert die Malware eine bidirektionale Verbindung zu den Servern der Angreifer.
Alle iPhones mit iOS 18.7.7 oder neuer sind sicher
Über sie können vom gehackten iPhone alle 15 Sekunden Befehle zum Auslesen von Fotos, Apple Notes, App-Daten sowie dem gesamten Dateisystem empfangen werden. Nutzer aktueller iOS-Versionen sind geschützt; Apple hatte bereits mit Sicherheitspatches wie iOS 18.7.7 gegengesteuert.
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