Wer intensiv mit KI arbeitet, bekommt für sein Geld offenbar unterschiedlich viel.
Das Analysehaus SemiAnalysis hat die Abo-Limits großer KI-Anbieter untersucht. Ergebnis: Bei den wichtigen Alltagsmodellen Claude Opus 5.5 und GPT 6.1 Sol bietet Anthropic laut Analyse rund fünfmal mehr API-Gegenwert als OpenAI. Darüber berichtet auch Golem.
So wurden die Limits gemessen
Dafür schickten die Experten gezielt Anfragen an die Modelle und beobachteten, wie schnell deren Verbrauchsanzeigen steigen. Aus Tokenmenge und Limits errechneten sie anschließend einen vergleichbaren Wert zu den jeweiligen API-Preisen.
OpenAI kürzt seine Abos
Besonders auffällig: OpenAI hat den Umfang seines 200-Dollar-Tarifs zuletzt halbiert. Frühere Käufer behalten ihre alten Limits noch bis 29. Oktober. Das neue 500-Dollar-Abo bietet bei GPT 6 Astra lediglich 21 Prozent mehr als der frühere 200-Dollar-Tarif.
Anthropic Subscriptions Offer 5x+ More Value Than OpenAI
Limit testing every AI subscription plan from Anthropic, OpenAI, Meta, SpaceXAI, MiniMax, Moonshot, Zdotai, Cursor, and Cognition
https://t.co/2c7PNAAksb— SemiAnalysis (@SemiAnalysis_) October 5, 2026
Anthropic bleibt gleichmäßiger
Bei Claude ist der Gegenwert pro Dollar laut SemiAnalysis dagegen über alle Tarife hinweg ähnlich. Gerade Opus 5.5 sei dadurch deutlich attraktiver als OpenAIs Sol-Modelle.
Spitzenmodelle liegen näher zusammen
Bei Claude Fable 5.1 und GPT 6 Astra schrumpft der Abstand. SemiAnalysis betont zudem, dass der API-Gegenwert nur eine Kennzahl ist. Je nach Aufgabe, Tokenverbrauch und Effizienz kann das tatsächliche Preis-Leistungs-Verhältnis anders aussehen.
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