Apple reagiert auf aktuelle Debatten um autonome KI-Tools und kündigt Anpassungen an den macOS-Einstellungen an.
Sie beschränken Zugriff von Drittanbieter-Anwendungen auf sensible Nutzerdaten künftig stärker. Auslöser der Diskussion waren Berichte über Metas KI-Agenten Muse, der Chats aus Apple Messages verarbeitet haben soll, obwohl User die Berechtigung nicht wissentlich erteilt hatten.
Keine vollständige Systemfreigabe erteilen!
Meta betont, dass ein Zugriff das manuelle Aktivieren der Systemberechtigung „Vollständiger Festplattenzugriff“ sowie eines Connectors am Mac dafür erforderlich sind. Sicherheitsforscher wiederum warnen, dass gerade diese Systemfreigabe Apps das Auslesen jeglicher Chatprotokolle und Browserdaten uneingeschränkt ermöglicht.

Ohne Entwickler oder Apps explizit beim Namen zu nennen, stellte Apple klar, dass einige Anbieter den Festplattenzugriff auf eine Weise nutzen, die das Systemrisiko für Nutzer unzureichend transparent macht.
Muse immer wieder in der Kritik
Da KI-Agenten zunehmend autonomer werden, plant Apple künftig explizite Bestätigungsschritte, bevor eine App tiefgreifende Rechte erhält. Der Vorfall unterstreicht die wachsenden Sicherheitsbedenken gegenüber KI-Tools, denn Muse stand kürzlich bereits wegen Konfigurationsschwächen bei Drittanbieter-Schnittstellen in der Kritik.
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