Qualcomm hat seine weltweite Patentlizenz-Vereinbarung mit Apple verlängert.
Die neue Regelung gilt ab 1. April 2027. Zur Laufzeit und zu finanziellen Bedingungen machten die Unternehmen keine Angaben.
Diese Unterscheidung ist wichtig: Der Vertrag betrifft Patente, nicht die Lieferung von Mobilfunkmodems. Warum in aktuellen iPhones unterschiedliche Chips stecken, zeigt unser Überblick zu den Modems im iPhone 18 Pro und Pro Max.
Apple setzt zunehmend auf eigene Chips
Qualcomms separate Vereinbarung zur Modemlieferung deckt iPhone-Neuvorstellungen bis 2026 ab. Apple kann den Wechsel zu selbst entwickelten Modems daher fortsetzen.
Das iPhone 18 Pro und das iPhone Duo nutzen weltweit Apples C2-Chip. Beim iPhone 18 Pro Max gilt das außerhalb der USA ebenfalls. Nur die US-Version enthält noch ein Qualcomm-Modem.
Patentnutzung bleibt geregelt
Die bisherige Lizenz ging auf den Vergleich zurück, mit dem Apple und Qualcomm 2019 ihren Rechtsstreit beendeten. Nach einer bereits genutzten Verlängerungsoption sollte sie Ende März 2027 auslaufen.
Ob die neue Vereinbarung zwei Jahre oder länger gilt, ist bislang offen.
Apples Entwicklung eigener Mobilfunktechnik begann bei Seriengeräten mit dem C1. Wie sich die Chipreihe weiterentwickelt hat, lest ihr hier noch mal nach.
Unterm Strich ist Verlängerung deshalb kein Zeichen für eine Rückkehr zu Qualcomm-Modems. Sie regelt vor allem, dass Apple die benötigten Patente auch während des Wechsels zu eigenen Chips weiter nutzen kann.
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