Mit Android-Basis, Gemini und enger Smartphone-Verbindung will Google seine Laptop-Sparte neu beleben.
Google bringt mit den Googlebooks eine neue Laptop-Kategorie an den Start. Die Nachfolger der Chromebooks sollen Android, ChromeOS und Gemini endlich so eng zusammenspielen lassen, wie man es sonst nur von Apple kennt.
Android und ChromeOS sollen endlich zusammenwachsen
Technisch basieren die Geräte auf Android, bekommen aber mit ChromeOS eine Desktop-Oberfläche. Beim Einrichten sollen Einstellungen, Passwörter, WLAN und Nachrichten verschlüsselt vom Android-Smartphone auf den Laptop wandern.
Dazu kommen Funktionen wie „Weiter auf“, Schnellzugriff auf Dateien vom Smartphone und das Streamen von Handy-Apps in Desktop-Fenstern. Für iPhone-Nutzer ist das nichts neues – im Android-Kosmos gab es ein so enges Miteinander bisher nicht.

Gemini steckt tief in ChromeOS
Gemini Intelligence soll nicht nur als App auf den Geräten präsent sein, sondern tief im Desktop integriert sein. Mit dem Magischen Pointer ruft ihr Gemini per Wackeln des Mauszeigers auf, etwa für Kalender, Übersetzungen oder Textarbeit.
„Klartext“ macht aus gesprochenen Gedanken strukturierte Notizen, Checklisten und Zusammenfassungen. Eigene Widgets lassen sich per Alltagssprache bauen, starten aber zunächst nur auf Englisch in den USA, Kanada, Großbritannien und Australien.
Premium-Preise, starke Hardware und zehn Jahre Updates
Bei der Hardware setzt Google auf Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Die ersten Modelle starten ab 1.199 Euro, bieten Premium-Materialien, Touchscreens mit bis zu 2,8K-OLED, haptische Glas-Trackpads, beleuchtete Tastaturen und die zurückkehrende Glowbar. Die neuen Modelle werden als leistungsstärker, edler aber auch teurer als die früheren Chromebooks.
Im Inneren stecken Intel- oder Qualcomm-Chips mit NPU-Leistung über 45 TOPS, bis zu 14 Stunden Akkulaufzeit und je nach Modell 16 bis 32 GB RAM. Damit zielt Google klar auf das MacBook ab – nur mit Android-Ökosystem.
Softwareseitig gibt es Desktop-Chrome mit Erweiterungen, Play-Store-Apps, Photoshop, Lightroom, CapCut, Streaming und ein Jahr GeForce NOW. Dazu verspricht Google Titan-Sicherheit, eine isolierte Linux-Umgebung, bis zu zehn Jahre Updates und den Verkaufsstart am 5. Oktober.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Google
