Im Zeitalter des KI-Boom könnte Apple wieder eigene Server herstellen – doch das dauert noch etwas.
Apple verkauft seit Jahren keine eigenen Server mehr, doch die KI-Welle könnte das ändern. Laut einem neuen Bericht prüft der Konzern ein Rack-System für Entwickler, Unternehmen und Behörden mit eigenen M-Chips.
M8 Ultra soll im Doppel- oder Viererpack arbeiten
Geplant seien demnach zwei Versionen: ein kleineres Modell mit zwei M8-Ultra-Chips und eine stärkere Variante mit vier M8-Ultra-Chips. Die Ultra-Reihe wäre damit nicht mehr nur für High-End-Consumer-Macs vorgesehen.
Der M8 liegt noch ein paar Jahre in der Zukunft. Aktuell setzen viele KI-Entwickler lieber auf Cluster aus Mac Studio und Mac mini, wenn sie lokale Modelle auf Apple-Silicon laufen lassen wollen.

Nvidia könnte beim Verbinden helfen
Spannend ist die Zusammenarbeit mit Nvidia: Apple soll geprüft haben, die M8-Chips mit NVLink Fusion zu koppeln. Die Technik soll schnelle Verbindungen, Chiplets und Software bündeln, damit mehrere Chips im Rechenzentrum enger zusammenspielen.
Ganz beschlossen ist das aber offenbar noch nicht: Das Projekt soll seit rund einem Jahr laufen und von John Ternus unterstützt werden. Der Start wäre laut dem Bericht frühestens 2029 – wenn Apple das Projekt nicht vorher streicht.
Xserve: Seit 15 Jahren baut Apple keine Server mehr
Mit Xserve hatte Apple damals schon eigene Server gebaut – 2011 wurde das Projekt beendet und Kunden wurden damals Mac Pro oder Mac mini empfohlen. Ein neuer Rack-Server wäre also ein Richtungswechsel, der sicher mit den möglichen Gewinnen im KI-Bereich zu tun hat.
Wir sind gespannt, ob Ternus tatsächlich wieder ins Server-Geschäft einsteigt – aktuell mag die Branche durch Knappheit gute Gewinne abwerfen, ob das 2029 noch so ist, steht in den Sternen. Vielleicht kommt Apple dann einfach zu spät.
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