Erste Geekbench-Ergebnisse zeigen, wie stark Apples neue M-Chips in der Praxis abschneiden.
Apple hat den M6 und den M5 Ultra bereits vorgestellt, jetzt tauchen die ersten Benchmark-Ergebnisse auf. Noch sind die Werte nicht verifiziert, sie geben aber einen spannenden Vorgeschmack auf die neuen Desktop-Macs.
M6 im Mac mini: Der kleinste Mac wird deutlich schneller
Der neue Mac mini mit M6 soll im Geekbench-7-Test auf 4.071 Punkte im Single-Core und 22.783 Punkte im Multi-Core kommen. Das Modell wird als „Mac18,5“ geführt und besitzt laut Eintrag 12 CPU-Kerne.
Spannend ist vor allem der Vergleich zum bisherigen M4-Modell. Der M6 im Single-Core wurde um etwa 24 Prozent verbessert, im Multi-Core sogar 48 Prozent. Gegenüber dem M1 Mac mini wäre der Sprung noch deutlich größer.

M5 Ultra: Apples neuer Pro-Chip kratzt an 52.516 Punkten
Auch der M5 Ultra zeigt sich erstmals in Geekbench. Der Chip steckt im neuen Mac Studio und kommt laut Datenbank auf 3.774 Punkte im Single-Core sowie 52.516 Punkte im Multi-Core.
Damit läge der M5 Ultra klar vor dem M3 Ultra, der im Schnitt bei 2.920 beziehungsweise 39.059 Punkten landet. Vergleicht man die Werte der vorherigen Generationen ergeben sich daraus rund 30 Prozent mehr Single-Core- und rund 35 Prozent mehr Multi-Core-Leistung.
Benchmarks passen zu Apples eigenen Versprechen
Apple selbst spricht beim M6 von einem 12-Core-CPU-Komplex, 12-Core-GPU, Dual 16-Core Neural Engine und bis zu 170 GB/s Speicherbandbreite. Beim M5 Ultra sind bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne und 1,2 TB/s Speicherbandbreite drin.
Trotzdem gilt wie immer: Ein einzelner Benchmark ist noch kein endgültiges Urteil. Erst mehrere Ergebnisse und echte Tests im Alltag zeigen, wie groß der Sprung wirklich ausfällt. Für den Einsatzzweck der neuen Desktop-Macs sehen die Zahlen aber sehr gut aus.
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