Der Apple Verwaltungsrat hat seit 2013 immer wieder massiv eigene Aktien zurückgekauft – auch in diesem Jahr.
Entsprechend wird das finanzielle Profil des Konzerns inzwischen deutlich durch diese fundamentale Kapitalentscheidung des Apple-Verwaltungsrats bestimmt: Seit 2013 hat das Unternehmen rund 878,5 Milliarden US-Dollar in eigene Aktien zurückgekauft.
Apple kauft Aktien in Rekordhöhe zurück
Diese Summe – theoretisch ausreichend, um den Großteil der S&P-500-Unternehmen aufzukaufen – floss weder in den Bau neuer Rechenzentren noch in Übernahmen.

Stattdessen wählten die Verantwortlichen folgenden Weg: 2013 bis 2017 erfolgte der Start der Rückkäufe von jährlich 22,95 Milliarden bis 32,9 Milliarden US-Dollar. 2018 bis 2022 gab es eine Skalierung auf knapp 72,7 Milliarden bis hin zum Höchstwert von 89,4 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2022.
2023–2026 wurden dann anhaltend hohe Tranchen mit 77,55 Milliarden (2023), 94,95 Milliarden (2024) und 90,71 Milliarden US-Dollar (2025) sowie weiteren 62,09 Milliarden US-Dollar bis zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026.
Mehr Gewinnanteil pro Aktie erwirkt
In der Summe hat diese Strategie die Gesamtzahl der ausstehenden Apple-Aktien um etwa 44,5 Prozent reduziert. Durch die Reduzierung der Aktienanzahl entfällt auf jede verbleibende Aktie ein signifikant höherer Anteil am Gewinn sowie am freien Cashflow.
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