Auch Apple kann die Gesetze der Physik nicht einfach außer Kraft setzen.
So gut das iPhone Duo offenbar auch ist – an einer Schwäche von Falt-Phones kommen Käufer wohl auch bei Apple nicht vorbei: Mit der Zeit wird sich in der Mitte des Displays eine Falte bilden. Sie lässt sich technisch abmildern, aber nicht verhindern.
Glas muss sich bewegen können
Das OLED-Display ist flexibel, darüber liegen mehrere hauchdünne Glasschichten. Spezielle Klebstoffe lassen sie beim Öffnen und Schließen minimal gegeneinander gleiten. Eine dickere Glasscheibe würde dagegen brechen.
Das Scharnier entscheidet mit
Apples Scharnier mit mehr als 100 Bauteilen soll bei jedem Öffnen möglichst gleichmäßig arbeiten und Belastungen verteilen. Trotzdem entstehen mit der Zeit winzige Schäden und Materialermüdung.
Here’s What Apple Says About the iPhone Duo’s Crease https://t.co/P04Ab780PK https://t.co/NBainksa9A
— MacRumors.com (@MacRumors) September 9, 2026
Apple verspricht weniger Sichtbarkeit
Apple spricht von einem „wunderbar flachen und glatten“ Innendisplay. Die Nano-Textur soll Reflexionen reduzieren und „die Sichtbarkeit der Falte minimieren“. Von völlig faltenfrei ist bewusst nicht einmal bei Apple die Rede.
Die Physik gewinnt irgendwann
Je öfter das iPhone Duo gefaltet wird, desto stärker summiert sich die Belastung. Wann die Falte sichtbar oder fühlbar wird, dürfte von Nutzung und Haltbarkeit abhängen. Einen offiziellen Wert für mögliche Faltvorgänge nennt Apple bislang nicht.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple/iTopnews

