Apple sucht neue Wege, um aus seinem App-Store-Geschäft noch mehr herauszuholen.
Nach Bloomberg-Informationen denkt Apple über Änderungen am App Store nach. Ziel sei es, „Wege zu finden, die Margen zu erhöhen und zusätzliche wiederkehrende Einnahmen aus der Plattform herauszuquetschen“.
Ternus und Cue machen Druck
Hinter dem Vorstoß sollen CEO John Ternus und Services-Chef Eddy Cue stehen. Wie genau Apple mehr verdienen will, ist offen.
Schiller wollte nicht mitziehen
Der Kurs könnte auch erklären, warum Phil Schiller Apple vergangene Woche verlassen hat. Der langjährige Manager, seit 2020 Apple Fellow und für den App Store zuständig, soll die Pläne kritisch gesehen haben.
Apple might soon make App Store changes to raise revenue, increase margins: report https://t.co/KxryCYxUQs by @mbrkhrdt
— 9to5Mac (@9to5mac) September 6, 2026
Ärger mit Entwicklern droht
Schiller habe befürchtet, dass solche Maßnahmen „Entwickler und Regierungen nur noch mehr verärgern“ würden. Einen internen Streit habe es nicht gegeben, doch „damit wollte er nichts zu tun haben“.
Gebühren könnten deutlich steigen
Denkbar wären höhere Entwicklergebühren, neue Abos für große Anbieter oder mehr Automatisierung bei der App-Prüfung. Auch die bisher 99 Dollar teure Jahresmitgliedschaft könnte steigen. Entscheidungen gibt es noch nicht.
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