Ein Patentstreit aus Deutschland könnte für Apple noch teuer werden.
Der deutsche Chemieriese BASF verklagt Apple in den USA wegen angeblicher Patentverletzungen rund um Face ID. Im Zentrum steht die BASF-Tochter trinamiX, die Technologien zur Material- und Hauterkennung entwickelt.
Sieben Patente sollen verletzt worden sein
Laut Klage soll Apple sieben Patente genutzt haben, mit denen sich Täuschungsversuche durch Fotos, Masken oder Silikon-Nachbildungen erkennen lassen. Face ID kam 2017 mit dem iPhone X auf den Markt.
„Apple wusste oder hätte es wissen müssen“
In der Klage heißt es, Apple habe „von der hohen Wahrscheinlichkeit wissen müssen“, dass Face ID Technologien zur Material- und Hauterkennung nutze. Dadurch seien BASF und trinamiX erhebliche Schäden entstanden.
BASF sues Apple over alleged face authentication patent violations https://t.co/V8c0hnZjM4 $AAPL pic.twitter.com/2yGCyzdPUn
— MacHash (@MacHashNews) September 4, 2026
Warum erst jetzt geklagt wird
Bemerkenswert: Der Streit beginnt fast zehn Jahre nach Einführung von Face ID. Eine Erklärung für den späten Zeitpunkt liefert BASF bislang nicht. Apple hat sich zu den Vorwürfen noch nicht geäußert.
Im Extremfall droht Verkaufsstopp
BASF fordert ein Ende weiterer Patentverletzungen sowie Schadenersatz. Theoretisch könnte das auch Verkaufsbeschränkungen betreffen. Besonders brisant: trinamiX forscht zudem an Gesichtserkennung unter OLED-Displays – genau daran soll auch Apple für kommende iPhones arbeiten.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Freepik/Magnific

