Wer auf sein Apple-Paket wartet, braucht neuerdings oft mehr Geduld.
UPS verschärft die Zustellung von Bestellungen aus dem Apple Online Store – und das gerade jetzt, wo neue Produkte anstehen. Nicht mehr nur bei teuren iPhones oder Macs müssen Empfänger einen Lichtbildausweis vorzeigen.
Nutzer berichten, dass Fahrer inzwischen selbst Pakete im Wert von rund 20 Euro nur persönlich aushändigen. Dies dürfte auch eine Maßnahme gegen zunehmenden Paketdiebstahl sein.
Poststelle reicht nicht mehr
Das kann Ärger machen: Rezeptionen oder professionelle Poststellen dürfen Apple-Sendungen offenbar nicht mehr übernehmen. Auch eine telefonische Freigabe soll UPS ablehnen. Ob UPS oder Apple die Regeln verschärft hat, ist bislang unklar.
DHL Express ist weniger streng
Zusätzlich verwirrend: Apples zweiter großer Versandpartner DHL Express liefert derzeit weiterhin an Poststellen. Welcher Dienst übernimmt, erfahren Käufer aber erst mit der Versandbestätigung.
Apple und UPS haben die Empfangsbedingungen für Bestellungen aus dem deutschen Apple Online Store offenbar verschärft.
Laut einem aktuellen Bericht müssen Zusteller inzwischen auch bei geringwertigen Sendungen einen Lichtbildausweis kontrollieren. Zuvor galt diese Vorgabe vor… pic.twitter.com/9LUVGTAi52
— Handelnachrichten (@SecureZone0) August 31, 2026
Access Point als Ausweg
UPS-Pakete lassen sich häufig an einen besetzten Access Point umleiten und dort mit Ausweis abholen. Vorsicht: Eine zweite Umleitung kann kostenpflichtig werden und die Lieferung verzögern.
Apple Store bleibt sicherste Lösung
Wer am Liefertag nicht zu Hause sein kann, bestellt deshalb am besten direkt zur Abholung in einen Apple Store. Das dürfte derzeit die unkomplizierteste Variante sein.
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