Donald Trump erfindet die Geografie neu. Und auch Apple dürfte mitspielen.
US-Präsident Donald Trump hat den Ontariosee an der Grenze zwischen Kanada und den USA per Dekret in „Lake America“ umbenannt.
Nun drängt er Apple persönlich, den Fantasienamen auch in Apple Maps zu übernehmen. Innenminister Doug Burgum sagt: „Ich bin sicher, dass wir diese Änderung bald sehen werden.“
Noch steht dort Lake Ontario
Bislang zeigt Apple Maps selbst in den USA weiterhin „Lake Ontario“. Eine Stellungnahme aus Cupertino gibt es nicht. Doch lange muss das nichts heißen.
Der Präzedenzfall macht stutzig
Schon 2025 benannte Trump den Golf von Mexiko in „Gulf of America“ um. Google änderte seine Karten – und Apple folgte nur einen Tag später. Entsprechend rechnen Beobachter auch diesmal damit, dass Cupertino einknickt.
The Trump administration has reached out to Apple directly to get Apple Maps changed now from Lake Ontario to „Lake America.“ It’s going to happen, just on Apple’s schedule.
— AppleInsider (@appleinsider) August 31, 2026
Google ist bereits umgeschwenkt
Google Maps zeigt US-Nutzern „Lake America“, Kanadiern weiterhin „Lake Ontario“ und anderswo beide Namen. Trumps Dekret gilt schließlich nur für das offizielle US-Kartensystem GNIS.
Trump ruft, Big Tech folgt
Dass ein US-Präsident per Unterschrift jahrhundertealte geografische Namen umetikettiert, wirkt reichlich gaga. Noch erstaunlicher ist nur, wie zuverlässig daraus digitale Realität wird. Apple dürfte dafür bald das nächste Beispiel liefern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple Maps

