Spotify stellt sein Anmeldeverfahren zum 1. September um. Alle Infos zur Umstellung gibt es jetzt hier.
Ab morgen könnt ihr euch nicht mehr mit eurem Benutzernamen einloggen. Künftig akzeptiert der Streamingdienst dafür ausschließlich die hinterlegte E-Mail-Adresse in Verbindung mit dem Passwort. Die Änderung hatte Spotify bereits vor einigen Wochen angekündigt.
Was Spotify mit der Neuerung beabsichtigt
Eine offizielle Begründung nennt das Unternehmen nicht. Möglich ist, dass Spotify die Zugangsdaten klarer von den öffentlich sichtbaren Angaben eines Kontos trennen möchte.
Auch Sicherheitsaspekte könnten eine Rolle spielen. In der Vergangenheit hatte der Dienst bereits zusätzliche Schutzmaßnahmen wie eine Bestätigung per E-Mail-Code erprobt.
Benutzername und Anzeigename unterscheiden
Wichtig ist die Trennung zwischen Benutzername und Anzeigename. Der Benutzername dient der eindeutigen Zuordnung des Kontos und wird automatisch vergeben. Der Anzeigename erscheint dagegen im Profil, bei Playlists und anderen sichtbaren Bereichen. Ihr könnt ihn jederzeit bearbeiten, aber nicht zur Anmeldung verwenden.
Spotify könnte beide Bezeichnungen künftig stärker zusammenführen. Bestätigt ist das bislang allerdings nicht. Dass Profile für den Dienst an Bedeutung gewinnen, zeigen auch Funktionen wie die wöchentlichen persönlichen Streamingstatistiken.
Hinterlegte Adresse jetzt kontrollieren
Wir empfehlen euch, noch heute zu prüfen, welche E-Mail-Adresse mit eurem Spotify-Konto verbunden ist. Das geht in der App über das Profil oder auf der Spotify-Webseite unter „Konto“. Die Adresse sollte aktuell und erreichbar sein – insbesondere dann, wenn ihr euer Passwort zurücksetzen müsst.
Euren sichtbaren Namen findet ihr in der App über das Profilbild und „Profil bearbeiten“. Wer dort bisher Benutzer- und Anzeigenamen verwechselt hat, dürfte mit der neuen Regelung zunächst kurz suchen müssen. Nach der einmaligen Kontrolle sollte sich für euch im Alltag aber kaum etwas ändern.
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