Jetzt wird Apples Karten-App zur Werbefläche für Unternehmen.
Nach monatelanger Vorbereitung hat Apple die ersten Anzeigen in Apple Maps freigeschaltet. Der Rollout läuft seit wenigen Tagen schrittweise in den USA und Kanada und soll in den kommenden Wochen alle Nutzer dort erreichen.
An zwei Stellen tauchen Ads auf
Die Werbung in Maps erscheint an zwei Stellen: Schon beim Antippen des Suchfelds können unter den vorgeschlagenen Orten bezahlte Einträge auftauchen.
Außerdem gibt es Anzeigen in den Suchergebnissen – laut Apple allerdings nur, wenn sie zur jeweiligen Suche passen.
Fast wie normale Treffer
Optisch unterscheiden sich die Anzeigen kaum von gewöhnlichen Firmeneinträgen. Erkennbar sind sie an einem kleinen blauen „Ad“-Hinweis. Unternehmen können sich damit prominent zwischen Restaurants, Geschäften und anderen Orten platzieren.
Apple Maps ads have finally arrived after months of buildup, with the first sponsored listings rolling out on iPhones across the US and Canada. By @Amber_M_Neely
— AppleInsider (@appleinsider) August 25, 2026
Apple verspricht mehr Privatsphäre
Apple betont seinen „Privacy-first“-Ansatz: „Der Standort eines Nutzers sowie die Anzeigen, die er in Karten sieht und mit denen er interagiert, werden nicht mit seinem Apple Account verknüpft.“ Persönliche Daten sollen auf dem Gerät bleiben.
Nicht jeder darf werben
Zudem gelten strengere Regeln als bei Google Maps. Bestimmte Branchen sind komplett ausgeschlossen, darunter Kautionsdienste und Geldautomaten für Kryptowährungen. Wann die Maps-Werbung nach Deutschland kommt, ist bislang offen.
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