So viel Humor und Selbstironie hätte man Apple gar nicht zugetraut.
iTopnews-Leser Martin hat im österreichischen Leonding bei Linz ein Apple-Maps-Auto entdeckt – und dabei ein herrliches Detail fotografiert.
Der weiße Subaru trägt ein Münchner Kennzeichen, das mit „M-AC“ beginnt. Also: MAC. Wie Mac. Zufall? Möglich. Aber bei einem Apple-Auto eigentlich fast zu schön, um wahr zu sein.
Kameras schauen in alle Richtungen
Der auffällige Aufbau auf dem Dach ist Apples mobiles Vermessungsstudio. Die Fahrzeuge sammeln GPS-Spuren, 2D-Bilder und LiDAR-Daten.
Damit verbessert Apple seine Karten und produziert Material für die 360-Grad-Ansicht „Umsehen“.
Auch Schilder werden erfasst
Die Aufnahmen für Maps helfen nicht nur bei hübschen Straßenansichten. Apple wertet damit unter anderem Stoppschilder, Zebrastreifen, Fahrbahnmarkierungen, Tempolimits und Abbiegeverbote aus.
GPS, Bewegungs- und Entfernungssensoren zeichnen zugleich den Straßenverlauf möglichst präzise auf. Apple nennt diese Autos passenderweise „Ulysses“.
Das ist eine Anspielung auf Homers Odysseus, lateinisch „Ulysses“ – der berühmte Weltreisende, der auf seiner jahrelangen Irrfahrt unzählige Orte erkundet. Passt doch zum Kamera-Auto!
Apple kommt immer wieder
Einmal durchfahren reicht deshalb nicht. Apple besucht Regionen regelmäßig erneut, um Karten und „Umsehen“ aktuell zu halten.
Wo Autos nicht hinkommen, sind teils Mitarbeiter mit Kamera-Rucksäcken, iPhones oder iPads unterwegs.
Gesichter bleiben Privatsache
Vor der Veröffentlichung werden Gesichter und Autokennzeichen automatisch unkenntlich gemacht.
Die Erfassung findet laut Apple deshalb möglichst außerhalb besonders belebter Zeiten statt.
Danke an iTopnews-Leser Martin fürs Augen-Offenhalten und für die Fotos!
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Fotos: iTopnews-Leser Martin



