Steve Jobs interessierte sich schon früh für Elektronik – ein Projekt aus der 8. Klasse wird jetzt versteigert.
Immer wieder werden besondere Gegenstände aus Apples Geschichte oder Persönliches von Steve Jobs als bewerte Sammlerstücke versteigert. Aktuell unter dem Hammer ist ein Schulprojekt von Steve Jobs aus der 8. Klasse – inklusive handgebauter Schaltung.
Schulprojekt: Steve Jobs‘ erste Erfahrungen mit Elektronik
Das Projekt stammt vom 29. Februar 1968 und trägt den Titel „What Is the Silicon-Controlled Rectifier?“. Jobs baute dafür eine Anzeige aus Sperrholz, dazu zwei Testschaltungen und schrieb einen zehnseitigen Bericht.
Besonders schön: Auf dem Projekt klebt auch ein Hinweis an die Jury. Jobs erklärte darin, wie die Schaltung zu bedienen sei – und erinnerte gleich doppelt daran, den Stecker nach der Vorführung wieder zu ziehen.

Aus dem Kinderzimmer in die Apple-Jubiläumsauktion
Das Stück blieb laut RR Auction jahrzehntelang im früheren Jobs-Familienhaus in Los Altos, also an jenem Ort, der später als „Apple Garage“ bekannt wurde. Es stammt aus der Sammlung von John Chovanec, Jobs’ Stiefbruder.
Jobs soll mehrere persönliche Gegenstände dort gelassen haben. Auch dieses Schulprojekt wollte er offenbar nicht wieder an sich nehmen. Chovanec habe es danach weiter aufbewahrt – nun landet es in der Apple-50-Jahre-Auktion.
20.000 Dollar Schätzung – und noch mehr Apple-Raritäten
RR Auction schätzt das Schulprojekt auf mindestens 20.000 US-Dollar. Zuletzt stand das Gebot bei 5.500 Dollar, die Auktion läuft noch bis morgen, 20. August. Persönlich Gegenstände von Steve Jobs erzielen bei Sammlern in der Regel horrende Preise.
In der Auktion stecken zudem weitere Apple-Stücke: ein funktionsfähiger „Neumark“ Apple-1, ein P68 „Stealth iPod“-Prototyp, ein versiegeltes iPhone der ersten Generation mit 4 GB und mehrere frühe Geräte aus der Jobs-Familie.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: RRAuction; Header: Apple/YouTube
