Apple erschließt sich eine weitere lukrative Einnahmequelle.
In den USA und Kanada können Unternehmen jetzt erstmals Werbung in Apple Maps buchen.
Gesponserte Orte erscheinen ganz oben in passenden Suchergebnissen sowie unter „Vorgeschlagene Orte“.
Pro Maps-Suche zeigt Apple nur eine Anzeige, die klar gekennzeichnet ist. Ein blauer Schimmer um den Karten-Pin macht Werbung zusätzlich sichtbar.
Nutzer können auf Anzeigen reagieren
Aus der Anzeige heraus lassen sich Geschäfte anrufen oder Routen starten.
Bezahlt wird nach einem Auktionsmodell, etwa für Aufrufe oder Klicks. Ein Mindestbudget gibt es nicht.
Apple verspricht umfassenden Datenschutz
Standort und angezeigte Werbung werden laut Apple nicht mit dem Apple Account verknüpft. Persönliche Daten bleiben auf dem Gerät und werden weder gespeichert noch an Werbekunden weitergegeben.
Für die Auswahl zählen Kontextsignale wie ungefährer Standort und Suchbegriff.
It’s begun – US and Canadian firms can now buy ads on Apple Maps https://t.co/KRSqmCAQ6H #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) August 15, 2026
Nicht jede Branche darf mitmachen
Ausgeschlossen sind unter anderem Schlüsseldienste, Handwerker, Krypto-Geldautomaten sowie Werbung für Waffen und Drogen.
Im Fokus stehen Geschäfte mit realer, besuchbarer Adresse.
Maps wird zum wichtigen Werbegeschäft
Apple nennt mehr als eine Milliarde relevante Unternehmenssuchen pro Monat. Rund jede zweite führt zu einer Aktion.
Damit greift Apple nun auch Google Maps im lukrativen Geschäft mit lokaler Werbung an.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Freepik/Magnific

