Apple drückt bei den Zulieferern die Kosten – aus gutem Grund.
Die weltweite KI-Welle treibt die Preise für Speicherchips kräftig nach oben. Der Bau riesiger Rechenzentren sorgt für hohe Nachfrage und knappe Kapazitäten.
Das verteuert den RAM-Speicher für das iPhone 18 Pro extrem und erhöht Apples Produktionskosten.
Displays deutlich billiger
Dafür spart Apple offenbar an anderer Stelle. Laut DealSite zahlt der Konzern für ein OLED-Display des iPhone 18 Pro Max bei Samsung und LG nur noch rund 68 Dollar. Beim iPhone 17 Pro Max sollen es noch 110 bis 120 Dollar gewesen sein.
Apple macht Druck
Die ungewöhnlich starke Preissenkung soll Apple in harten Verhandlungen durchgesetzt haben. Bereits The Elec hatte im Juli über die Gespräche berichtet.
Günstigere Displays sollen zumindest einen Teil der explodierenden Speicherkosten auffangen.
iPhone 18 Pro: Apple Secures Lower Display Prices Amid RAM Shortage https://t.co/9IzxnOtF0t pic.twitter.com/rrIMriXCbj
— MacRumors.com (@MacRumors) August 12, 2026
Trotzdem droht Preissprung
Ganz verhindern dürfte Apple höhere Preise damit nicht. Marktforscher rechnen in den USA mit einem Aufschlag von 200 bis 300 Dollar. Damit könnten iPhone 18 Pro und Pro Max bei bis zu 1.399 beziehungsweise 1.499 Dollar starten.
Gewissheit im September
Macs und iPads wurden bereits im Juni teurer, das iPhone blieb bisher verschont.
Wie stark Apple diesmal an der Preisschraube dreht, wird sich schon in rund einem Monat zeigen. Im September werden iPhone 18 Pro, Pro Max und das erste faltbare iPhone erwartet.
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