Apple muss den rasant steigenden Bauteil- und Rohstoffkosten in der Elektronikbranche entgegenwirken.
Wohl auch deshalb hat der Konzern seine Beschaffungs- und Lagerstrategie für iPhone-OLED-Displays angepasst. Laut Branchenberichten erhöhte der Konzern im zweiten Quartal die durchschnittliche Lagerdauer für Bildschirme von vier auf sechs Wochen.
Mengenrabatte für günstigere Verkaufspreise
Zusätzlich steigerte Apple das Bestellvolumen deutlich. Durch die größeren Abnahmemengen macht Cupertino Mengenrabatte möglich, die den Stückpreis der Displays für größeren Farbraum senken und die damit verbundenen Mehrkosten für Endverbraucher abfedern.

Dass die Display-Bestellungen selbst in der sonst eher ruhigen Produktionsphase im Frühjahr ungewöhnlich hoch ausfielen, liegt neben der Preissicherung auch am anhaltend starken Absatz der iPhone 17-Reihe.
Branche weiterhin vor großen Herausforderungen
Die Anpassungen bei den OLED Bestellungen verdeutlichen den wachsenden Druck auf Apples Lieferkette: Anhaltende Preissteigerungen und weltweite Engpässe bei Arbeitsspeicher-Komponenten stellen die Fertigung der gesamten Branche vor große Herausforderungen.
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