Apples große iPhone-Revolution für 2027 könnte deutlich kleiner ausfallen.
Zum 20. Geburtstag des iPhones im nächsten Jahr wurde ein spektakuläres „iPhone 20“ erwartet: fast komplett aus Glas, stark gewölbt und nahezu ohne sichtbare Aussparungen im Display. Doch laut Jefferies-Analyst Edison Lee soll Apple dieses Projekt gestrichen haben.
Produktion macht Probleme
Grund seien schlechte Produktionsausbeuten. Zu viele Geräte oder Bauteile würden die Qualitätskontrolle nicht bestehen. Eine wirtschaftliche Serienfertigung sei damit kaum möglich.
Mehr als 2.000 Dollar
Lee hatte für das Glas-iPhone einen durchschnittlichen Verkaufspreis von rund 2.060 Dollar erwartet – mehr als für jedes bisherige iPhone. Die Absage erschwere es Apple, künftig noch höhere Preise durchzusetzen.
Next year’s iPhone redesign with all-glass look might be canceled: report https://t.co/2alqhDXreJ by @iryantldr
— 9to5Mac (@9to5mac) August 10, 2026
Aktie unter Druck
Jefferies stufte Apple deshalb von „Hold“ auf „Underperform“ herab und senkte das Kursziel von 285,56 auf 263,66 Dollar. Die Apple-Aktie verlor daraufhin 2,1 Prozent. Auch steigende Speicherpreise und Apples schleppende KI-Strategie bereiten Lee Sorgen.
Doch noch Hoffnung?
Unklar bleibt, ob tatsächlich das komplette Jubiläums-iPhone gestrichen wurde – oder nur die besonders ambitionierte Glas-Konstruktion. Andere Neuerungen wie ein an vier Seiten gewölbtes Gehäuse könnten für 2027 weiterhin geplant sein.
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