Die nächste iPhone-Generation wird für Apple offenbar deutlich teurer.
Apple muss für die Komponenten des iPhone 18 Pro voraussichtlich tief in die Tasche greifen.
Laut einer Analyse von TrendForce steigen die reinen Teilekosten des 256-GB-Modells gegenüber dem Vorgänger um rund 38 Prozent.
Speicher als Kostentreiber
Hauptgrund ist der drastisch gestiegene Preis für Speicher. Dafür soll Apple aktuell etwa dreimal so viel zahlen wie im Vorjahr.
Speicher machte zuletzt rund zehn Prozent der Bauteilkosten aus. Künftig könnten es mehr als 40 Prozent sein.
Display nicht mehr Nummer eins
Damit wäre erstmals nicht mehr das Display der teuerste Posten im iPhone, sondern der Speicher.
Montage, Entwicklung und Marketing sind in der Kalkulation noch gar nicht enthalten.
The iPhone 18 Pro will cost Apple 38% more in parts – but there’s some good news https://t.co/1evB8iDZZd by @benlovejoy
— 9to5Mac (@9to5mac) August 10, 2026
Preissprung auf 1.399 Dollar?
Zuletzt kursierten Berichte über einen US-Einstiegspreis von 1.399 Dollar für das iPhone 18 Pro – 300 Dollar mehr als bisher.
Die höheren Kosten würden einen Aufschlag grundsätzlich erklären.
Apple könnte Marge opfern
TrendForce rechnet aber damit, dass Apple einen Teil der Mehrkosten selbst schluckt, um die Nachfrage nicht abzuwürgen. Ähnlich sei der Konzern zuletzt bei MacBooks vorgegangen: Die Verkaufspreise stiegen weniger stark als die Produktionskosten.
Für Käufer bleibt damit zumindest die Hoffnung, dass die 38 Prozent nicht annähernd vollständig auf der Rechnung landen.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

