Amazon kämpft weiter mit den Tücken seiner KI-Offensive.
Alexa galt lange als die etwas bessere Sprachassistentin als Apples Siri. Doch mit dem kostenpflichtigen KI-Update Alexa+ kassiert Amazon jetzt heftige Kritik. IT-Journalist David Pogue urteilt in seiner vernichtenden Kritik: „Alexa+ ist eine Blamage und steckt voller Fehler“.
Das erinnert an die deftige Kritik, die seit Jahren auch auf Siri einprasselte – wobei Apple mit Siri AI im Herbst Besserung verspricht, während Amazon offenbar noch große Probleme hat.
Zwischen Licht und Schatten
Pogue testete 135 Aufgaben, die Amazon selbst als Alexa+-Funktionen nennt.
KI-Gespräche, Kalender und Uber-Buchungen funktionierten meist gut. Doch danach häuften sich Fehler, Halluzinationen und Endlosschleifen.
Bestellungen gehen schief
Essensbestellungen blieben in Nachfrageschleifen hängen, Amazon zeigte falsche Preise an, Geschenkideen passten nicht zum Empfänger. Selbst einfache Antworten wurden missverstanden.
Musik und Smart Home patzen
Musikwünsche scheiterten häufig, Ring-Kameras lieferten trotz Abo keine Livebilder – und Alexa+ erfand Funktionen oder Erklärungen, statt Probleme korrekt zu benennen.
Zu früh veröffentlicht?
Auch Podcasts, KI-Songs und Filmsuchen funktionierten oft nicht oder lieferten falsche Ergebnisse. Pogue vermutet, Amazon habe die Software unter KI-Druck zu früh veröffentlicht und Kunden zu unfreiwilligen Beta-Testern gemacht.
Amazon widerspricht: Die meisten Nutzer hätten positive Erfahrungen gemacht, viele Fehler würden bereits behoben. Trotzdem wirkt Alexa+ derzeit noch weit von der versprochenen KI-Zukunft entfernt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Amazon

