Apple hat im vergangenen Quartal so viel umgesetzt wie nie zuvor.
Der Konzern steigerte Umsatz und Gewinn deutlich und profitierte vor allem von einer starken Nachfrage nach iPhones und Macs.
MacBook Neo und Service-Sparte boomten
Besonders das neue MacBook Neo entwickelte sich zu einem Verkaufserfolg und sorgte dafür, dass die Mac-Sparte überraschend kräftig zulegen konnte. Auch das Servicegeschäft wuchs weiter und trug erneut einen wichtigen Teil zum Ergebnis bei.
Trotz der Rekordzahlen gerät die Aktie nach den Quartalszahlen heute massiv unter Druck. Schon vorbörslich fiel das Papier von 333 auf 307 US-Dollar. Ein Minus von fast 5 Prozent.
Anleger störten sich weniger an den aktuellen Ergebnissen als vielmehr am vorsichtigeren Ausblick. Apple rechnet in den kommenden Monaten mit Engpässen bei wichtigen Komponenten sowie steigenden Speicherpreisen. Dadurch könnten Umsatz und Gewinn stärker belastet werden als bislang erwartet.
Analysten sehen 300 bis 340 US-Dollar
An der Wall Street gehen die Meinungen dennoch auseinander. Rosenblatt Securities bleibt skeptisch – die Banker sehen das Kursziel für die Apple-Aktie nur noch bei 300 US-Dollar.
Die Analysten erwarten, dass die kommende iPhone-18-Generation einen neuen Upgrade-Zyklus auslöst und viele Nutzer zum Wechsel bewegt. Außerdem senkte JPMorgan wegen der erwarteten Lieferengpässe zwar das Kursziel für Dezember 2027 leicht von 345 auf 340 US-Dollar, hält aber weiterhin an einer positiven Einschätzung der Aktie fest.
Nach Ansicht der Bank bleibt Apples Marktposition trotz kurzfristiger Herausforderungen außergewöhnlich stark und die langfristigen Wachstumsaussichten intakt.
Insgesamt zeichnet sich bei Apple ein gemischtes Bild ab
Operativ läuft das Geschäft besser als erwartet, doch steigende Kosten, mögliche Lieferprobleme und ein vorsichtiger Ausblick sorgen kurzfristig für Unsicherheit an der Börse.
Langfristig setzen die meistrn Analysten jedoch weiterhin auf Apples starke Produktpalette, die hohe Kundenbindung und den erwarteten iPhone-18-Zyklus.
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