Qualcomm rechnet mit deutlich weniger Umsatz – verbaut Apple das C2-Modem doch in allen Modellen?
Beim eigenen Mobilfunk-Chip könnte Apple den nächsten großen Schritt machen. Ein neuer Hinweis von Qualcomm deutet darauf hin, dass das iPhone 18 Pro stärker auf Apples eigenes C2-Modem setzen könnte als zuletzt gedacht.
Qualcomm verliert beim nächsten iPhone wohl deutlich an Boden
Qualcomm ist seit Jahren einer der wichtigsten Modem-Lieferanten für Apple. Doch die Trennung zeichnet sich schon länger ab: Apple entwickelt eigene Mobilfunk-Chips und setzt sie bereits in vielen Geräten wie dem iPhone 17e und iPhone Air ein.
Spannend ist nun eine Aussage von Qualcomm-Chef Cristiano Amon. Demnach sollen die von Apple generierten Umsätze ab dem vierten Geschäftsquartal schneller sinken, weil Qualcomms Anteil am nächsten iPhone-Start deutlich unter der bisherigen 20-Prozent-Schätzung liegen soll.
Das spricht für Apples C2-Modem im iPhone 18 Pro
Bisher gab es auch andere Hinweise. Nach geleakten Tata-Dokumenten sollte Apple angeblich regional trennen: C2-Modem in vielen Ländern, Qualcomm-Modem in den USA – wohl wegen mmWave-Unterstützung.
Die neue Qualcomm-Aussage passt dazu aber nur bedingt. Wenn der Anteil wirklich deutlich unter 20 Prozent fällt, wäre ein US-exklusives Qualcomm-Modem im iPhone 18 Pro und Pro Max eher schwer vorstellbar. Vielleicht setzt Apple doch in allen Märkten auf das eigene Modem.
Eigenes Apple-Modem: Mehr Kontrolle, Effizienz und Ersparnis
Offiziell bestätigt ist das natürlich nicht. Möglich ist auch, dass die geleakten Tata-Daten veraltet waren oder nur einen Zwischenstand aus der Entwicklung gezeigt haben.
Für Apple wäre der Schritt trotzdem wichtig. Mit einem eigenen C2-Modem könnte der Konzern noch mehr Kontrolle über Leistung, Effizienz und Kosten bekommen. Bisher funktionieren die Apple-eigenen C-Modems weitgehend problemlos und bringen auch Vorteile wie besseren Datenschutz mit.
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