Apple bleibt ein Selbstläufer, sogar ohne neue Aktienkäufe.
Apple ist weiterhin die mit Abstand wichtigste Beteiligung von Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway.
Trotz früherer Verkäufe hält das Unternehmen noch rund 228 Millionen Apple-Aktien im Wert von etwa 60 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 22 Prozent des gesamten Aktienportfolios.
Kein Abschied von Apple – neue Rekordzahlen
Die Verkäufe wurden teils als Zeichen schwindenden Vertrauens gedeutet. Tatsächlich ging es aber wohl vor allem um Risikomanagement.
Apple war zeitweise mehr wert als alle anderen Aktienbeteiligungen von Berkshire zusammen.
Die Juni-Rekordzahlen von vergangener Nacht (iTopnews berichtete) dürften hier langfristig für weiteren Zuwachs sorgen – auch wenn die Börse nach einem relativen verhaltenen Ausblick zunächst mit Kursverlusten reagierte.
Der Buyback-Effekt
Besonders spannend: Apple kauft Jahr für Jahr Milliarden eigener Aktien zurück.
Dadurch sinkt die Zahl der frei handelbaren Aktien – und Berkshires Anteil am Unternehmen wächst automatisch, obwohl keine einzige neue Apple-Aktie gekauft wird.
Berkshire Hathaway still holds $60 billion in Apple shares — and the stake keeps quietly growing
MacDailyNews Take: The two most beautiful words in the English language: passive income.https://t.co/IccSRnMiU3
— MacDailyNews (@MacDailyNews) July 30, 2026
Buffetts Lieblingsprinzip
Buffett lobte diesen Effekt schon mehrfach. Für Berkshire bedeutet das: Der Anspruch auf künftige Apple-Gewinne steigt ganz von selbst.
Gleichzeitig fließen jedes Jahr hohe Dividenden, zusätzlich schlummern enorme Buchgewinne im Depot.
Starkes Signal
Ein vollständiger Ausstieg wäre jederzeit möglich gewesen.
Dass Berkshire stattdessen an seiner riesigen Apple-Beteiligung festhält, gilt als klares Zeichen des langfristigen Vertrauens – auch unter dem neuen Konzernchef Greg Abel.
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