Großbritannien nimmt Apple ins Visier, der Streit spitzt sich zu.
Die britische Wettbewerbsbehörde CMA will den App Store stärker regulieren und orientiert sich dabei an den Vorgaben der EU.
Unter anderem könnte Apple gezwungen werden, den App Store für konkurrierende Anbieter zu öffnen.
Apple schlägt Alarm
Apple wehrt sich entschieden gegen die Pläne. Nach Ansicht des Unternehmens würde die CMA damit nicht nur Preise kontrollieren, sondern auch festlegen, für welche Produkte und Dienste Apple überhaupt noch Provisionen verlangen darf.
„Hochgradig eingreifend“
Apple bezeichnet die Vorschläge als „hochgradig eingreifend“. Das gehe weit über die Förderung von Wettbewerb hinaus. Zudem verweist der Konzern darauf, dass der App Store 2025 Geschäfte im Wert von mehr als 60 Milliarden Dollar für Großbritannien ermöglicht habe.
Belege dafür, dass Verbraucher von den Änderungen durch niedrigere Preise profitieren würden, gebe es nicht.
Apple has told UK regulators that the plans to adopt more EU-like measures over the App Store are too restrictive, go beyond promoting competition, and amount to illegal regulation of service pricing. By @WGallagher
— AppleInsider (@appleinsider) July 29, 2026
CMA hält dagegen
Die Behörde betont grundsätzlich, dass Apple und Google für ihre Leistungen bezahlt werden sollen.
„Alle Gebühren müssen jedoch durch einen belastbaren, faktenbasierten Rahmen gerechtfertigt sein, der sowohl Kosten als auch Nutzen berücksichtigt.“
Wie geht es weiter?
Außerdem prüft die CMA, Apples NFC-Schnittstelle für alternative Wallet-Anbieter zu öffnen.
Die öffentliche Anhörung ist beendet, nun werden die Stellungnahmen ausgewertet. Noch sind die Vorschläge kein Gesetz. Doch Großbritannien folgt damit immer stärker dem Kurs aus Brüssel.
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