Der Streit zwischen Jony Ives „io“ und der Google-Tochter iyO könnte bald ein Ende haben.
OpenAI und Jony Ive kommen im Streit um den Namen „io“ offenbar voran. Vor einem Monat wurde ja bekannt, dass die Firma „iyO“ – die aus Googles Moonshot-Experimenten hervorgegangen ist – gerichtlich gegen die Erwähnung von Jony Ives Designfirma „io“ im Zusammenhang mit einem tragbaren smarten Gerät von OpenAI vorgegangen ist.
Gericht stoppt den Fall für sieben Tage
Richterin Trina L. Thompson hat dem Antrag der Parteien stattgegeben und das Verfahren für sieben Tage pausiert, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht. iyO und OpenAI erklärten, sie hätten eine grundsätzliche Einigung erreicht und arbeiteten nun an den Details.
Bis spätestens 6. August müssen beide Seiten die Abweisung der Klage beantragen oder einen gemeinsamen Statusbericht einreichen. Die für den 28. Juli geplante Anhörung wurde gestrichen und vorsorglich auf den 8. September verlegt.

Wieso es zum Streit rund um den Namen „io“ kam
Begonnen hatte alles kurz nach OpenAIs Ankündigung, Jony Ives Startup io Products für neue KI-Hardware zu übernehmen. iyO sah seine Markenrechte verletzt:
Die Google-Tochter stellt smarte Gehörgeräte her und fürchtet um eine Verwechslungsgefahr mit einem smarten KI-Geräte von OpenAI x io. Trotz OpenAIs Distanz zum Namen blockiert eine einstweilige Verfügung „io“ bisher.
Zusätzlich hatte iyO die Klage um Vorwürfe zu angeblichen Geschäftsgeheimnissen erweitert. OpenAI hatte alle Erwähnungen von io in öffentlichen Schreiben entfernt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: OpenAI
