Wer ohne iPhone loszieht, wird in „Wo ist?“ künftig genauer angezeigt – und watchOS 27 spart nebenbei Akku.
Die Apple Watch wird mit iOS 27 und watchOS 27 wieder eigenständiger. Apple verbessert nicht nur die Standortfreigabe über „Wo ist?“, sondern nimmt auch kleine Akku-Fresser ins Visier, die viele vermutlich nie bewusst nutzen.
„Wo ist?“ funktioniert auch mit der Apple Watch
Bisher hängt die Standortfreigabe in „Wo ist?“ an einem ausgewählten Gerät. In den meisten Fällen ist das euer iPhone. Bleibt es beim Spaziergang zu Hause, sehen Freunde und Familie also euer Sofa als euren echten Standort.
Mit iOS 27 wird Apple dieses Verhalten ändern. Ist eine gekoppelte Watch nicht in der Nähe des iPhones, nutzt „Wo ist?“ automatisch den Standort der Uhr. Das klappt grundsätzlich mit normalen und Cellular-Modellen – letztere senden ihren Standort aber deutlich zuverlässiger.
Parallel bekommt die „Wo ist?“-App auf der Apple Watch ein neues Layout. Die bisherigen Einzel-Apps für Geräte, Personen und Objekte verschwinden und werden durch eine gemeinsame App ersetzt, inklusive Vollbildkarte und Navigation per Digital Crown.

watchOS 27 mit Akkuspar-Funktionen
Dazu kommen die neuen „proaktiven Benachrichtigungen zur Akkuverlängerung“. watchOS 27 erkennt offenbar, wenn ihr Gesten, „Zum Sprechen anheben“ für Siri oder Trainingserinnerungen nie nutzt – und kann diese Funktionen dann automatisch abschalten.
Der Hintergrund: Alle drei Funktionen laufen mit Prozessen im Hintergrund und kosten damit Akku, auch wenn ihr sie gar nicht verwendet. Apple nennt zwar keine konkrete Ersparnis, der eigene Hinweis-Typ spricht aber dafür, dass sich der Eingriff lohnen kann.
iOS 27 und watchOS 27 befinden sich aktuell in der Beta. Für alle Nutzer dürften die Updates wie gewohnt im Herbst erscheinen, vermutlich im September. Wir freuen uns auf die vielen kleinen Funktionen, die uns den Alltag wirklich erleichtern.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
