Seit dem ersten iPad im Jahr 2010 verzichtet Apple auf eine offizielle Wasserresistenz.
Das könnte sich noch in diesem Jahr ändern: Laut einem neuen Bericht soll das kommende iPad mini als erstes Modell der Baureihe einen Schutz gegen Wasser erhalten. Damit würde Apple eine Funktion nachreichen, die bei iPhone, Apple Watch und AirPods längst Standard ist.
Premiere für das iPad mini?
Den Gerüchten zufolge wird das neue iPad mini bis spätestens Oktober erwartet. Neben einem schnelleren Prozessor und einem OLED-Display soll vor allem das Gehäuse umfassend überarbeitet werden.
Apple wil das Tablet besser gegen das Eindringen von Wasser schützen und damit robuster für den Alltag machen. Eine offizielle IP-Zertifizierung wurde bislang allerdings noch nicht genannt.
Neue Konstruktion statt klassischer Lautsprecheröffnungen
Um die Wasserresistenz zu ermöglichen, wird Apple das Gehäuse offenbar an mehreren Stellen verändern. Demnach kommen vibrationsbasierte Lautsprecher zum Einsatz, wodurch die bisherigen Lautsprecheröffnungen entfallen könnten.
Gleichzeitig sollen Dichtungen und eine überarbeitete Bauweise verhindern, dass Feuchtigkeit in das Innere des Tablets gelangt.
Weitere Verbesserungen geplant
Nicht nur das Gehäuse soll überarbeitet werden. Das neue iPad mini wird außerdem mit einem deutlich leistungsstärkeren Chip erwartet – im Gespräch sind ein A19 Pro oder A20 Pro. Hinzu kommen ein OLED-Display mit besseren Kontrasten und geringerem Stromverbrauch sowie weitere Optimierungen bei der Energieeffizienz.
Höherer Preis möglich
Die umfangreiche technische Überarbeitung könnte sich auch auf den Verkaufspreis auswirken. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang jedoch nicht. Sollte sich der Bericht bewahrheiten, wäre das neue iPad mini das erste Apple-Tablet mit offiziell wasserresistentem Design – ein Schritt, auf den viele Nutzer seit Jahren warten.
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