Der bekannte Benchmark Geekbench vergleicht in Version 7 verschiedene Geräte und KIs realistischer als je zuvor.
Geekbench ist für viele Käufer eine schnelle Orientierung: Wie flott ist der neue Chip, Computer oder Smartphone wirklich? Mit Geekbench 7 passt Primate Labs den Benchmark stärker an heutige Apps, KI-Funktionen und größere Dateien an.
Geekbench 7 misst jetzt besser Alltags-Situationen
Primate Labs hat Geekbench 7 für macOS, iOS, Android, Windows und Linux veröffentlicht. Für den Mac ist das besonders spannend, weil Apples Chips in solchen Benchmarks traditionell sehr genau beobachtet und mit Intel und Co. verglichen werden.
Neu sind unter anderem Tests für Videokonferenzen, Streaming, Game Physics, Medienverarbeitung und Content Creation. Auch KI-Aufgaben spielen eine größere Rolle, etwa beim Hochskalieren von Bildern oder bei Effekten in Videostreams.

Alte Geekbench-6-Werte sind jetzt nur noch bedingt nützlich
Wichtig: Geekbench-7-Werte lassen sich nicht direkt mit Geekbench 6 vergleichen. Wenn man es auf einem 11-Zoll M4 iPad Pro ausprobiert: Geekbench 6 kam auf 3.719 Single-Core- und 13.635 Multi-Core-Punkte.
Geekbench 7 meldete auf demselben Gerät 3.197 und 12.959 Punkte. Das Tablet ist dadurch natürlich nicht langsamer geworden – der Benchmark misst schlicht anders. Genau deshalb brauchen neue Vergleiche jetzt eine eigene Geekbench-7-Basis.
Multi-Core wird realistischer, aber auch komplizierter
Primate Labs hat auch die Multi-Core-Logik überarbeitet. Ein Test läuft nur dann mehrkernig, wenn die entsprechende Aufgabe auch in echter Software typischerweise mehrere Threads nutzt. Das soll aufgeblähte Werte verhindern.
Dazu kommen größere Datensätze, neue PDF-Tests, mehr Bildformate wie JPEG XL und DNG sowie GPU-Tests mit Metal, OpenCL, Vulkan und jetzt auch CUDA. Wir gehen davon aus, dass neue Leistungszahlen für iPhone, iPad und Mac in Vergleichstabellen mit dem neuen Test bald folgen werden.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Primate Labs
