Ein möglicher Umbau der Apple Watch rückt vorerst in weite Ferne.
Die EU-Kommission will Smartwatches, Fitness-Tracker und smarte Brillen von der Pflicht ausnehmen, dass Nutzer den Akku selbst wechseln können.
Die Ausnahme gilt für Geräte, bei denen Sicherheit, Haltbarkeit oder Wasserdichtigkeit durch einen Akkuwechsel leiden würden.
Apple profitiert
Für Apple ist das eine gute Nachricht: Die Watch könnte ihr kompaktes, versiegeltes Gehäuse behalten.
Ein aufwendiges Redesign speziell für den EU-Markt wäre damit wohl nicht nötig.
Noch nicht endgültig
Die Ausnahmeregelung muss allerdings noch vom Europäischen Parlament und dem Rat der EU geprüft werden.
Treten keine Einwände auf, gilt sie 20 Tage nach der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt.
Apple Watch among wearables exempted from EU user-replaceable battery rules https://t.co/r0wdSBgQ9K by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) July 14, 2026
Streit um den Akku
Zuvor hatten die USA die EU-Regeln kritisiert, weil sie angeblich den Europa-Start neuer Meta-Smart-Brillen verzögerten.
Die EU weist diesen Vorwurf zurück: Man habe „keinem Druck nachgegeben“. Die Vorschläge folgten einer „breiten öffentlichen Konsultation mit Verbraucherverbänden, Industrievertretern und den Mitgliedstaaten“.
Mehr Sicherheit statt Zwang
Laut EU geht es nicht um einzelne Produkte, sondern darum, „sicherere Verbraucher- und Industrieprodukte zu gewährleisten“, wenn das Öffnen eines Geräts Sicherheitsrisiken birgt oder technisch kaum sinnvoll ist.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple

