Noch bremst die Technik – doch die EU zwingt Apple zum Umdenken.
Apple und Meta streiten über neue iPhone-Funktionen, die Apple wegen des Digital Markets Act (DMA) für Zubehör anderer Hersteller öffnen muss.
Im Mittelpunkt stehen Ray-Ban-Meta-Brillen und Quest-Headsets.
AirPods-Komfort für Meta
Meta fordert, dass sich die Zuckerberg-Brillen wie AirPods verhalten: Einmal mit einem iPhone oder iPad gekoppelt, sollen sie automatisch auf allen Apple-Geräten des Nutzers verfügbar sein – ohne weitere Bestätigungen.
Meta erklärt: „Wir möchten unseren Nutzern ein ähnliches Kopplungs- und Synchronisierungserlebnis bieten.“
Apple plant neue Schnittstelle
Apple arbeitet bereits an einer neuen Programmierschnittstelle (API), die genau diese Funktion ermöglichen soll.
Sie basiert auf AccessorySetupKit und soll laut Apple bis Frühjahr 2027 fertig sein und kurz danach erscheinen – vermutlich per iOS-27-Update.
Apple Plans AirPods-Like Pairing for Meta’s Glasses and Quest https://t.co/JglOtOGBjG pic.twitter.com/pAnQqAwG7t
— MacRumors.com (@MacRumors) July 13, 2026
Meta bleibt unzufrieden
Meta kritisiert jedoch, dass die neue Lösung AccessorySetupKit voraussetzt. Das könnte die bestehende Bluetooth-Kopplung außerhalb Europas verschlechtern.
Apple hält dennoch an seinem Plan fest und verweist darauf, dass andere Entwickler mit der Technik keine Probleme hätten.
Nur für Europa
Die neuen Kopplungsfunktionen gelten zunächst ausschließlich in der EU. Ob Apple sie später weltweit freigibt, ist offen.
Für Nutzer smarter Brillen könnte der Alltag damit künftig deutlich komfortabler werden.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Meta

