Apples Klage bringt OpenAIs Hardware-Pläne ins Wanken.
Apple wirft OpenAI vor, gezielt ehemalige und sogar potenzielle Apple-Mitarbeiter dazu gedrängt zu haben, vertrauliche Informationen über unveröffentlichte Produkte preiszugeben.
Außerdem sollen neue Angestellte Tipps erhalten haben, wie sich Sicherheitskontrollen beim Ausscheiden aus dem Unternehmen umgehen lassen.
Jony Ives Projekt unter Druck
Der Rechtsstreit könnte laut Bloombergs Mark Gurman weitreichende Folgen haben. Zwar dürfte ein Gerichtsurteil erst in Jahren fallen, doch schon jetzt erschwert die Klage OpenAI die Entwicklung eigener Hardware.
Besonders betroffen ist das von Ex-Apple-Designer Jony Ive mitentwickelte KI-Gerät.
400 Ex-Apple-Mitarbeiter
Mehr als 400 frühere Apple-Beschäftigte arbeiten inzwischen für OpenAI.
Apple reagiert mit höheren Prämien und versucht, Ingenieure im Unternehmen zu halten.
NEW: Apple’s lawsuit threatens to upend OpenAI’s ability to build an iPhone rival — well before the companies even go to court. An in-depth look at the immediate impact on the AI company and the stakes for Apple. https://t.co/T8BTH6bQeV
— Mark Gurman (@markgurman) July 13, 2026
Lieferanten werden vorsichtig
Auch Zulieferer könnten sich zurückhalten, um ihre Geschäftsbeziehungen zu Apple nicht zu gefährden.
Zusätzliche Kontrollen und juristische Prüfungen dürften die Entwicklung neuer Geräte weiter bremsen.
Start weiter geplant
OpenAI betont: „Wir haben kein Interesse an den Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen.“
Nach aktuellem Stand soll das erste KI-Hardwareprodukt noch 2026 vorgestellt und 2027 auf den Markt kommen – sofern die Klage die Pläne nicht weiter verzögert.
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