WLAN ist überall. Das bedeutet aber nicht, dass es überall frei von Störungen ist – bei weitem nicht.
Alex Hills, ein WLAN-Pionier, hat bereits 1993 mögliche WLAN-Störquellen beschrieben. Eine Hauptquelle im Haushalt ist die Mikrowelle, da ältere Geräte auf derselben 2,4-GHz-Frequenz wie viele Router funken und das Signal überlagern kann, während moderne Netze oft auf 5 GHz ausweichen.
Aquarien sorgen oft für Funklöcher
Zudem führt Wasser zu massivem „Shadowing“ (also Signalabschwächung): Weil Wassermoleküle Radiowellen Energie entziehen, erzeugen Aquarien in der Luftlinie – ähnlich wie dicke Beton- oder Ziegelwände – oft Funklöcher.

Daneben reflektieren flache, spiegelnde Oberflächen wie große Spiegel, Fernseher oder Metallplatten in Wänden die WLAN-Signale wie Licht und lenken sie ab. Außenfaktoren wie Schneefall, Frost oder extreme Sommerhitze können zudem Kabel und Satellitenanlagen beschädigen.
Router und Spiegel anders positionieren
Wetterbedingt stattfindende kollektive Streaming-Abende können aus ähnlichen Gründen die Bandbreite überlasten. Zur Behebung helfen eine zentrale, erhöhte Router-Positionierung, das Umstellen von Spiegeln oder der Einsatz von WLAN-Verstärkern und Mesh-Systemen.
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