Apple soll ein wichtiges Display-Projekt gestoppt haben. Was bedeutet das für eine günstigere Vision Pro?
Apples Headset-Pläne bleiben weiter schwer zu greifen. Während die aktuelle Apple Vision Pro vielen noch zu teuer ist, soll ausgerechnet eine günstigere Variante vor dem Aus stehen.
Samsung soll G-VR-Projekt im September beenden
Samsung Display will laut neuen Informationen ein Display-Projekt für ein günstigeres Apple-XR-Gerät im September vorzeitig beenden. Intern soll die Entscheidung bereits gefallen sein, nachdem die Entwicklung Anfang 2026 auf die Zielgerade zur Einstellung gebracht wurde.
Dabei geht es um ein sogenanntes G-VR-Display auf Basis eines Glas-Substrats. Diese Micro-OLED-Technik hätte die Kosten gegenüber den bisherigen OLEDoS-Panels deutlich senken können – genau das wäre für eine günstigere und leichtere Vision Pro (oder Vision Air) spannend gewesen.

Halbe Pixeldichte, aber deutlich weniger Kosten
Samsung soll Panels mit 1600 bis 1700 Pixeln pro Zoll entwickelt haben. Zum Vergleich: Die aktuelle Vision Pro kommt auf 3386 PPI. Die günstigere Variante hätte also eine niedrigere Auflösung, dafür aber vermutlich einen deutlich niedrigeren Preis bekommen.
Spannend ist die Begründung: Es soll nicht an einem technischen Problem liegen, vielmehr soll Apple seine Hardware-Strategie stärker Richtung KI-Smart-Glasses verschieben. Ganz sicher ist das aber nicht – wir sind noch skeptisch, ob Apple die Vision Pro wirklich beerdigt. Zur WWDC hat visionOS relativ viel Zeit und Neuerungen spendiert bekommen.
Samsung gibt XR-Displays zudem nicht komplett auf. Die Entwicklung für eigene XR-Geräte und neue RGB-OLEDoS-Panels soll weiterlaufen. Für Apple heißt das aber offenbar: Eine leichtere, günstigere Vision Pro ist nach Lage der Dinge noch weit entfernt.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Bild: Apple
