In China zeichnet sich für die traditionelle „618“-Shopping-Saison bei Apple ein größerer Dämpfer ab.
Einem aktuellen Bericht von Counterpoint Research zufolge brachen die gesamten Smartphone-Verkäufe in China während des mehrwöchigen Rabattevents im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent ein.
Steigende RAM-Preise senken Konsumlust
Hauptgrund für die Konsumzurückhaltung waren stark gestiegene Preise für Speicherbausteine, die den Herstellern die üblichen aggressiven Preisnachlässe unmöglich machten und so die ohnehin schwache Nachfrage weiter dämpften.

Apple startete Rabattaktionen bereits einen Monat vor dem Hauptevent und bot beim Kauf eines iPhone 17 Pro – durch eine Kombination aus Direktnachlässen und Trade-In-Prämien – Ersparnisse von bis zu 2.000 Yuan.
Dies verhalf dem Konzern kurzfristig zwar auf Platz 2 des Markt-Rankings, konnte ein Verkaufsminus von 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr jedoch nicht verhindern – auch weil die Rabatte für die iPhone-16-Reihe im Vorjahr noch deutlicher ausgefallen waren.
Keine großen Einbußen bei Apple
Dennoch kam Apple glimpflich davon: Während konkurrierende chinesische Android-Marken wie OPPO (-12 %), vivo (-16 %), Xiaomi (-24 %) und Honor (-33 %) Einbußen hinnehmen mussten, trotzte einzig Marktführer dem Abwärtstrend.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Apple
