Apple hat seine langjährige Partnerschaft mit dem US-Halbleiterhersteller Broadcom verlängert.
Damit sichert sich der Konzern bis zum Jahr 2031 eine stabile Versorgung mit maßgeschneiderten Funk- und Hochfrequenzkomponenten. Für beide Konzerne bedeutet das Abkommen in Zeiten globaler Lieferketten- und Speicherkrisen strategische Sicherheit.
Broadcoms größer Kunde bleibt an Bord
Apple schützt seine Hardwareproduktion vor Engpässen und Preisschwankungen, während Broadcom den Verlust seines wichtigsten Großkunden abwendet, der rund 20 Prozent zum jährlichen Gesamtumsatz des Zulieferers beiträgt.

Obwohl Apple an eigenen Drahtlostechnologien arbeitet – wie dem WLAN-Chip N1 im iPhone 17 –, bleibt das Unternehmen vorerst auf die Expertise von Broadcom angewiesen. Die Kooperation umfasst neben Mobilfunkkomponenten auch Touchscreen-Controller und Module für kabelloses Laden.
Bereits große Verträge für 5G- und KI-Prozessoren
Dass die Partnerschaft tief verwurzelt ist, zeigen frühere Verträge: So vereinbarten beide Firmen bereits 2023 einen milliardenschweren Deal über 5G-Filterkomponenten und schlossen sich 2024 für die Entwicklung spezieller KI-Serverprozessoren zusammen.
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