Aufgrund des anhaltenden, globalen Speicherengpasses ist Apple gezwungen, über alternative RAM-Zulieferer nachzudenken.
Konkret befindet sich der Konzern laut Bloomberg in Gesprächen mit den chinesischen Herstellern ChangXin Memory Technologies (CXMT) und Yangtze Memory Technologies (YMTC). Ziel dieser Verhandlungen ist es, die Auswirkungen der weltweiten Chipkrise abzufedern.
Neue Apple-Pläne in den USA nicht beliebt
Sie hat Apple zuletzt erst zu Preiserhöhungen im gesamten Hardware-Line-up veranlasst. Bislang ist jedoch noch nichts final entschieden. Die Pläne dürften massiven politischen Widerstand in den USA auslösen.

Denn: Beide Zulieferer stehen auf einer Liste des US-Verteidigungsministeriums für chinesische Unternehmen, die im Verdacht stehen, das Militär in Peking zu unterstützen. Bereits in der Vergangenheit scheiterte ein Versuch Apples, Speicherchips von YMTC für in China verkaufte iPhones zu beziehen, am Widerstand von US-Politikern.
Tim Cook sucht den Dialog mit Trump-Regierung
Der Republikaner Marco Rubio warnte damals, Apple würde „mit dem Feuer spielen“. Um politischen Schaden und Konsequenzen durch die Kooperation mit Unternehmen auf der schwarzen Liste zu vermeiden, sucht der scheidende Apple-Chef Tim Cook bereits im Vorfeld den Dialog mit der Trump-Regierung.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? Foto: Pixabay
