Laut einem Bericht von TrendForce plant Apple die Einführung hochentwickelter OLED-Displays mit einem deutlich größeren Farbraum.
Die neuen Panels sollen 95 Prozent des anspruchsvollen BT.2020-Farbstandards abdecken, was im Vergleich zum aktuell genutzten DCI-P3-Standard weitaus tiefere und präzisere Rot-, Grün- und Blautöne ermöglicht.
Nicht mehr nur heller, dünner, weiter
Der Fokus des künftigen OLED-Wettbewerbs verlagert sich damit weg von reinen Helligkeits- oder Dünne-Rekorden hin zu einer optimalen Balance aus Farbtreue, Energieeffizienz und Langlebigkeit.

Um diese Farbspektren zu erreichen, verändern Display-Hersteller die chemische Zusammensetzung der lichtemittierenden Schichten in den Pixeln. Neue Ansätze sorgen für reinere Farbabgaben, während Hilfsmaterialien die Energieeffizienz steigern und den Bildschirm vor vorzeitiger Abnutzung schützen.
Dieser technologische Wandel verschiebt auch das Machtgefüge in der Lieferkette: Panel-Hersteller versuchen vermehrt, sich von teuren Patentlizenzen Dritter zu lösen. Apple, das OLED erstmals 2024 im iPad Pro einsetzte, wird die neue Bildschirm-Technologie schrittweise einführen.
Übergang könnte schon dieses Jahr starten
Der Übergang soll bei kommenden Modellen des MacBook Pro – dessen OLED-Wechsel zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erwartet wird – sowie bei zukünftigen Generationen des iPad Pro und iMac vollzogen werden.
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