Laut einem neuen Bericht von Bloomberg plant Apple eine ungewöhnliche Änderung seiner Prozessor-Planung.
Der Tech-Konzern wird die Pro- und Max-Varianten der M6-Chipgeneration vielleicht überspringen, um schneller auf eine neue, primär für KI optimierte M7-Generation umzusatteln. Es wäre das erste Mal seit der Einführung von Apple Silicon, dass eine Chip-Reihe keine Pro- und Max-Ableger erhält.
M6: Basisversion mit höherer Bandbreite
Während die ersten Laptops mit dem Standard-M6-Chip noch Ende 2026 erwartet werden, soll dieser Basis-Chip vor allem durch eine neue Speicherarchitektur überzeugen. Die Speicherbandbreite steigt bei ihm wohl im Vergleich zum M5 von 153 auf 200 GB/s.

Zudem wurde die Grafikeinheit von 10 auf bis zu 12 GPU-Kerne aufgestockt, was zusammen mit einer verbesserten Neural Engine für spürbare Leistungsschübe bei KI- und Grafikanwendungen sorgen soll.
Neuer M5 Ultra soll Zwischenlösung sein
Trotz des Verzichts auf die M6-Upgrade könnte Apple jedoch an einem anderen High-End-Chip für stationäre Macs festhalten: Ein geplanter M5 Ultra mit rund 36 CPU- und 80 GPU-Kernen soll künftig im Mac Studio zum Einsatz kommen – ein Modell, das die bisher übersprungene M4-Ultra-Generation nachholt.
Der eigentliche Fokus liegt nun wohl auf dem M7-Chip, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 und damit in ungewöhnlich kurzem Abstand auf den M6 folgen könnte. Bei dieser Generation wird Apple auch wieder das volle Line-up aus Pro-, Max- (Ende 2027) und Ultra-Versionen (2028) bedienen.
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