Ein KI-Assistent für (fast) alle Apple-Nutzer – nur Europa muss warten.
Mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27 und visionOS 27 startet im Herbst Apples neue Siri AI. Die überarbeitete Sprachassistentin erhält eine Chatbot-ähnliche Oberfläche, versteht Zusammenhänge besser und wird Teil von Apple Intelligence.
Wichtig: Siri AI läuft auf allen Geräten, die bereits heute Apple Intelligence unterstützen.
Verwirrung um die Hardware
Nach der WWDC-Keynote entstand im Netz der Eindruck, Siri AI sei nur für die neuesten Geräte wie iPhone 17 Pro oder iPhone Air vorgesehen.
Das stimmt jedoch nicht. Apple sprach zwar von seinem „fortschrittlichsten On-Device-Modell aller Zeiten“, dieses betrifft aber nur einzelne Zusatzfunktionen.
Zwei Extras für neue Geräte
Die besonders leistungsfähige KI-Hardware wird lediglich für zwei Funktionen benötigt: eine erweiterte Anpassung der Siri-Stimme sowie eine verbesserte systemweite Diktierfunktion.
If your iPhone or Mac has Apple Intelligence, you’re getting Siri AI https://t.co/hnMd09UTWu #Apple
— AppleInsider (@appleinsider) June 12, 2026
Alle anderen Siri-AI-Funktionen sollen auch auf älteren Apple-Intelligence-Geräten verfügbar sein – etwa auf Macs mit M1-Chip oder iPhones der letzten Jahre.
Deutschland und die EU gehen leer aus
Für Nutzer in Deutschland und der EU gibt es jedoch einen Haken: Siri AI startet hier vorerst nicht. Hintergrund ist der jüngste Streit zwischen Apple und der Europäischen Union über die geforderte Öffnung von Hard- und Software für konkurrierende Anbieter.
Während Siri AI in vielen anderen Regionen im Herbst ausgerollt wird, müssen europäische Nutzer weiter warten. Damit gilt: Wer Apple Intelligence besitzt, bekommt grundsätzlich auch Siri AI – außer vorerst in der EU.
Hinweis: Artikel enthält Affiliate-Links. Was ist das? KI-Foto: Jörg Heinrich / iTopnews

