Ein voller App Store soll künftig nicht mehr so unübersichtlich sein.
Apple verschärft seine Regeln für den App Store und nimmt dabei vor allem einfache Massenware ins Visier. Bislang konnten Apps in überfüllten Kategorien zwar abgelehnt werden.
Künftig droht jedoch sogar der Rauswurf bereits veröffentlichter Anwendungen, wenn sie nicht gepflegt werden, kaum Nutzer finden oder keinen erkennbaren Mehrwert bieten.
Diese Apps stehen auf der Abschussliste
Besonders kritisch sieht Apple Kategorien wie Dating-, Taschenlampen-, Soundeffekt-, Wallpaper-, Timer- und Wahrsage-Apps.
Neue Programme werden nur noch zugelassen, wenn sie sich deutlich von der Konkurrenz abheben. In den Richtlinien heißt es: „Reichen Sie keine Apps ein, die sich nicht von bereits weit verbreiteten Angeboten unterscheiden.“
Kein Mitleid mit Furz-Apps
Noch deutlicher wird Apple bei Furz-, Rülps-, Trinkspiel- oder Kama-Sutra-Apps. Diese seien laut Konzern „mittelmäßig, minderwertig oder mit geringem Aufwand erstellt“ und würden dem App Store keinen Mehrwert bieten.
Wer solche Apps wiederholt einreicht, riskiert sogar den Ausschluss aus dem Apple-Entwicklerprogramm.
Apple tightens App Review Guidelines against apps that ‘do not add value to the App Store’ https://t.co/HicKyP7vTP by @mvcmendes
— 9to5Mac (@9to5mac) June 9, 2026
Auch Inhalte werden strenger kontrolliert
Zusätzlich verschärft Apple die Vorgaben für Apps mit nutzergenerierten Inhalten. Entwickler müssen problematische Inhalte wie Pornografie entfernen und einen klaren Plan zur Einhaltung der Regeln vorlegen.
Geschieht das nicht, kann die App vorübergehend oder dauerhaft aus dem Store verschwinden.
Schluss mit Spam über Live Activities
Außerdem verbietet Apple ausdrücklicher denn je den Missbrauch von Live Activities für Spam, Phishing oder unerwünschte Werbenachrichten.
Insgesamt deutet alles darauf hin, dass Apple den App Store aufräumen und die Zahl belangloser oder veralteter Anwendungen deutlich reduzieren will.
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