Die EU-Kommission greift im Markt für Künstliche Intelligenz hart durch, aktuell auch beim WhatsApp Messenger.
So zwingen die Politiker den Meta-Konzern per einstweiliger Anordnung, KI-Assistenten von Drittanbietern „innerhalb von fünf Werktagen“ wieder kostenlos in WhatsApp zuzulassen. Die Verantwortlichen, die den Fall bereits seit Dezember 2025 untersuchen, sehen den Wettbewerb in akuter Gefahr.
EU will kleineren KI-Anbieter Chancen öffnen
Ohne das Einschreiten drohe ein „ernsthafter und nicht wiedergutzumachender Schaden“, da kleinere Anbieter und Start-ups im KI-Sektor sonst die Chance verlieren würden, sich gegen Tech-Giganten zu behaupten.
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Parallel dazu läuft das Hauptverfahren der Behörde weiter, um zu prüfen, ob Meta mit den Restriktionen gegen geltendes EU-Wettbewerbsrecht verstößt. Auslöser des Konflikts war eine Entscheidung von Meta im Oktober 2025, bei der externen Unternehmen Zugriff auf WhatsApp-Schnittstellen gesperrt wurde.
Dadurch stand den Nutzern in der App faktisch nur noch die hauseigene „Meta AI“ zur Verfügung. Zwar öffnete der Konzern die Schnittstellen nach ersten Drohungen der Kommission im März formal wieder, koppelte den Zugang jedoch an neue Gebühren.
EU sieht Blockade anderer Anbieter
Die EU-Kommission wertet diese Kostenbarriere als verschleierte Fortsetzung der Blockade und verpflichtet Meta nun dazu, den Zustand vor dem 15. Oktober 2025 vollständig und gebührenfrei wiederherzustellen, um faire Marktbedingungen zu garantieren.
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