Mit iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 startet Apple die nächste Generation von Siri.
Update 18.15 Uhr:
EU weist Apples Siri-Vorwürfe zurück
Apple macht die EU-Regeln des Digital Markets Act (DMA) dafür verantwortlich, dass die neue Siri AI auf iPhone und iPad zunächst nicht in der EU startet. Nach Angaben des Konzerns lehnte die EU-Kommission mehrere Vorschläge ab, die Datenschutz und die Öffnung für konkurrierende Assistenten vereinen sollten. Die Kommission widerspricht jedoch deutlich: Die Verzögerung sei allein Apples Entscheidung. Nichts im DMA verbiete den Start neuer Produkte. Apple habe stattdessen eine Ausnahme von den Vorgaben gefordert, die nicht gewährt werde. Ein Termin für den EU-Start von Siri AI auf iPhone und iPad bleibt damit weiterhin offen.
Original-Beitrag von 6.02 Uhr
Die neuen KI-Funktionen von Siri 2.0 stehen ab sofort über das Apple Developer Program für Entwickler zur Verfügung und sollen später in diesem Jahr als öffentliche Beta folgen.
Englisch zuerst, weitere Sprachen folgen
Zum Start der Beta wird Siri AI zunächst nur mit auf Englisch eingestellten Geräten nutzbar sein. Apple kündigt jedoch an, die Unterstützung weiterer Sprachen zügig auszubauen.
Apple Intelligence unterstützt bereits zahlreiche Sprachen, darunter Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch und weitere.
Besonderheit für Nutzer in der EU
Während Mac, Apple Watch und Apple Vision Pro in der Europäischen Union auf Siri AI zugreifen können, sofern eine unterstützte Sprache eingestellt ist, gilt für iPhone und iPad eine wichtige Einschränkung:
Auf iOS 27 und iPadOS 27 wird Siri 2.0 in der EU zunächst nicht verfügbar sein.
Apple erklärt, man arbeite an einer Lösung, die sowohl die regulatorischen Anforderungen als auch den Schutz der Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer berücksichtigt.
„Angesichts der erheblichen Risiken für die Nutzer entwickelte Apple eine Lösung namens „Trusted System Agent“ – einen Vermittler, der es virtuellen Assistenten ermöglichen würde, sicher auf dieselben Funktionen und Fähigkeiten zuzugreifen wie die Siri-KI für Geräte in der EU.
Apple legte zudem einen Plan vor, die Siri-KI in der EU einzuführen und diese neue Lösung schrittweise über einen Zeitraum von 18 Monaten einzuführen.
Die Europäische Kommission lehnte dies ab. Tatsächlich stimmte die Europäische Kommission keinem der Vorschläge von Apple zu.“
Diese Geräte werden unterstützt
Siri AI und Apple Intelligence laufen auf dem iPhone 16 und neueren Modellen, dem iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max, iPads mit M1-Chip oder neuer, Macs mit M1 oder neuer, der Apple Vision Pro sowie ausgewählten aktuellen Apple-Watch-Modellen.
Nicht verfügbar sind die neuen Funktionen derzeit in China, da Apple dort noch regulatorische Vorgaben erfüllen muss.
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